Die gefühlte Nähe und Intimität zu real existierenden Medienpersonen wird in der Rezeptions- und Wirkungsforschung unter dem Konzept parasozialer Beziehungen und parasozialer Interaktionen diskutiert. Im Fokus steht dabei die Wirkung personenzentrierter Unterhaltungsformate auf die Zuschauer*innen und die Frage ob und inwiefern Rezipienten – trotz faktischer Distanz – eine soziale Verbundenheit und sogar freundschaftliche Beziehung zu Medienpersonen entwickeln.  [1]

Einzelnachweise

  1. Tilo Hartmann (2016). Mass Communication and Para-Social Interaction: Observations on Intimacy at a Distance. Von Donald Horton und R. Richard Wohl (1956). In: Potthoff, Matthias (Hrsg.). Schlüsselwerke der Medienwirkungsforschung. Wiesbaden: Springer VS, S. 75-84.