Credits

Ein Film von Yannick Horn
mit Emma Schönberger & Maksim Agafonov
Kamera: Moritz Forster & Nils Castner
© Yannick Horn / JFF / BKM 2022

Setfotos

Das sagt der Filmemacher

Während des Lockdowns habe ich angefangen ein Drehbuch zu schreiben. In dieser Zeit habe ich mich, wie viele, unter anderem mit der Fragestellung auseinandersetzen müssen, wie man die unterschiedlichen Umgangsweisen mit der Pandemie mit seinen eigenen Wertvorstellungen vereinen kann. Denn durch Corona wird man oft mit anderen Meinungen konfrontiert, die man mit seiner eigenen nicht vereinen kann. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass man in solchen Situationen oft nicht weiß, wie man sich verhalten soll. Vor allem, wenn Personen, die man eigentlich sympathisch findet, plötzlich eine gegensätzliche Ansicht vertreten. So geht es auch dem Mädchen Mia, als sie zufällig auf ihren Nachbarn Jan trifft, der, wie sie weiß, ein Coronaleugner ist. Der Film setzt sich mit der Frage auseinander, wie weit solche Wertvorstellungen in einer Freundschaft eine Rolle spielen können. Letztendlich finden die beiden doch noch zusammen, da sie das Gemeinsame verbindet, dass sie beide Schüler*innen sind, die überhaupt keine Lust mehr auf das Homeschooling haben.

Es war sehr zeitaufwändig den Laptop zu animieren. Die Software ist ständig abgestürzt und es hat sehr lange gedauert, die Animation einigermaßen realistisch hinzukriegen.

2 Monate Vorproduktion, 3 Drehtage, 2 Monate Postproduktion
Am Set hinter der Kamera waren wir ca. 10 Personen. Dazu kamen noch ca. 10 Schauspieler*innen vor der Kamera und ein paar Personen, die bei der Vor- und Postproduktion beteiligt waren. Insgesamt war das Team etwa 25 Personen groß.

Das Schwerste war es definitiv, den Zeitplan einzuhalten, denn meistens hat allein der Aufbau viel länger gedauert als geplant. An einem der Drehtage wurde es beispielsweise schon dunkel, während wir die letzte Szene gedreht haben. Deshalb war es auch nicht so einfach, die Videomeetings zeitlich zu koordinieren.