Der Begriff Gegenöffentlichkeit entstand in den 1970er-Jahren als Bezeichnung für Formen gesellschaftlicher Aktivitäten, die sich gegen die dominierende und etablierte Öffentlichkeit richten und jenseits der Massenmedienöffentlichkeit Räume für gesellschaftspolitische (Gegen-)Narrative schaffen.[1]

Einzelnachweise

  1. Vgl. Krotz, Friedrich (1998). „Gegenöffentlichkeit“. In: Jarren, Otfried/Sarcinelli, Ulrich/Saxer, Ulrich (Hrsg.), Politische Kommunikation in der demokratischen Gesellschaft. Ein Handbuch mit Lexikonteil. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 653.