Der Begriff Islamophobie bezeichnet Ängste, negative Einstellungen und emotional begründete Ablehnungen des Islams oder der Muslim*innen. Kritiker*innen des Begriffes wenden sich gegen eine Psychologisierung und Pathologisierung dieses Phänomens, die mit der Beschreibung als Phobie einhergehen können. Dabei würden ideologische und gesellschaftliche Zusammenhänge ausgeblendet. Andere Kritiker*innen des Begriffes wenden sich vor allem gegen eine politische Instrumentalisierung des Begriffes durch islamistische Bewegungen und Regierungen.[1]

Siehe auch: Islamfeindlichkeit, Muslimfeindlichkeit

Einzelnachweise

  1. Vgl. Uçar, Bülent/Walker, Vanessa (2019). „Muslime in Europa: Zur Relation von Integration und Religion“. In: Uçar, Bülent/Kassis, Wassilis (Hrsg.), Antimuslimischer Rassismus und Islamfeindlichkeit. Göttingen: V & R unipress, S. 9.