Credits
Selma: Genet Zegay
Mo: Severin Mauchle
Kamera: Josefine Flora Green
Schnitt: Christine Krammer und Laurine Sassine
Regie: Laurine Sassine
Das sagen die Filmemacher*innen
Ich habe die Dringlichkeit gespürt zu erzählen, dass sich die Tatorte sexualisierter Gewalt nicht auf dunkle Tunnel und Gassen bei Nacht zentrieren. Sondern sich auf jeden erdenklichen Ort ausweiten, an dem nicht nach Konsens gefragt wird.
Den für mich richtigen Grad der Deutlichkeit zu finden.
Gedreht haben wir in einem ganz kleinen geschützten Raum zu viert. Fine und ich hinter der Kamera und Genet und Severin davor. In der Postproduktion kamen Christine und Karen dazu. Ich habe ein paar Monate die Idee mit mir getragen, an drei Tagen gedreht, und dann einige Wochen am Schnitt und Ton gearbeitet. Zwischendurch habe ich den Film immer auch mal weggelegt, um über Feedback nachzudenken, Abstand zu haben und wieder neu hinzusehen. Das alles hat sich über ein Jahr erstreckt.
Auf die Schwierigkeit, dass die Dramaturgie und die Darstellung für einige Menschen immer zu deutlich und für andere nicht deutlich genug sein werden.
Schönes Feedback ist für mich, wenn Menschen sich in den Film gezogen gefühlt haben und er sie sinnlich berührt hat.